62. Ökumenische Einkehrzeit vom 1. bis 8. August 2020

Verklärungs-Ikone aus der Festtagsreihe der Mariä-Himmelfahrts-Kirche in Wolotovo bei Nowgorod, um 1480.

Heimat – irdisch | geistlich

Der Begriff „Heimat“ ist in vielen Herzen und Diskussionen neu erwacht. Bei allen Gefahren populistischen Missbrauchs meldet sich im Bedürfnis nach Beheimatung – inmitten der heu-tigen technisierten und globalisierten Einheitskultur mit ihren Banalitäten und Abstraktionen – doch eine tiefe und berechtigte Sehnsucht. Oft wird der Wunsch nach Halt, Identität und Beheimatung gerade auch an die Religion(en) herangetragen oder mit ihnen verbunden.

Zwar ist die „eigentliche Heimat“ der Christen im Himmel (Phil 3,20).
Doch andererseits hat sich Jesus Christus in die konkrete Welt und in das jüdische Volk in-karniert. Der Glaube an ihn, das Christentum, hat sich seit apostolischer Zeit vielfach ausge-faltet und in Völkern, Kulturen und Mentalitäten bestimmte Formen angenommen, die diese Völker wiederum aufs Tiefste geprägt und geformt haben. Das Spannungsverhältnis von irdi-scher und überirdischer Heimat wird auch in den Konfessionen unterschiedlich betrachtet – insofern ist es gerade auch ein ökumenisches Thema.


Bei der Ökumenischen Einkehrzeit werden zentrale Themen des Lebens und der Kirche mehr meditierend als diskutierend theologisch bedacht – im Rahmen liturgischer Feiern der römischen, der byzantinischen und der evangelisch-lutherischen Tradition.

Vorträge                >> Pdf-Flyer mit dem Programm im Detail folgt

  • Abt Dr. Marianus Bieber OSB, Niederaltaich
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  • Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Heiligenkreuz bei Wien
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  • P. Johannes Hauch OSB, Niederaltaich
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  • N.N.
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  • P. Dr. Augustinus Weber OSB, Niederaltaich
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  • N.N.
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Seminare mit

  • P. Dr. Augustinus Weber OSB, Niederaltaich
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  • Pater Johannes Hauck OSB, Niederaltaich
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Meditationen

  • N.N.

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