Römischer Ritus

Die Mehrzahl der Niederaltaicher Mönche lebt im römischen Ritus, der in der katholischen Kirche üblichen Weise, Gottesdienste zu feiern.

Sie versuchen dabei, sowohl den Reichtum der Tradition des westlichen Mönchtums zu pflegen als auch die liturgischen Entfaltungen seit dem 2. Vatikanischen Konzil aufzunehmen. Dies bedeutet, daß in den vier täglichen Gebetszeiten, in denen hauptsächlich Psalmen gesungen werden, sowohl die traditionelle lateinische (in der Vesper und an Festen) als auch die deutsche Form (in Morgenhore, Mittagsgebet und Komplet an normalen Tagen) Verwendung finden. Auch in den täglichen Eucharistiefeiern hat der lateinische Choral und der deutsche Gesang seinen Platz.

Je nach Tages- und Jahreszeit finden die Gottesdienste in der schlicht gestalteten Hauskapelle oder in der reich ausgeschmückten Barockbasilika statt.